Robert Nyffenegger

Mein Freund, der Maler

Mein Freund, der malt den ganzen Tag,
Hat Öl stets vorgezogen.
Das trocknet schlecht, was er nicht mag,
Aufs Alter hin bezogen.
 
Er malt jetzt nur noch Aquarell,
Das kommt ihm sehr entgegen.
Das fliesst so gut und auch noch schnell,
Dem Zittern kommts gelegen.
 
Er hat noch nie ein Bild verkauft,
Will jeden nur beglücken.
Selbst wenn man sich die Haare rauft,
Er gibt’s aus freien Stücken.
 
Ich schenke ihm stets ein Gedicht,
Will sagen ein Pamphlet.
Er liest es auch, aus reiner Pflicht
Und heuchelt - welch Poet.
 
Wie schnell ist so ein Schrieb entsorgt,
Ein Bild bereitet Sorgen.
Ich hab es immer schnell versorgt,
Und häng es, kommt er morgen.
 
 
Gewidmet unseren verehrten Kunstmalern beiderlei Geschlechts im Forum
 

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