Horst Fleitmann

Fragen über Fragen

Denk an die Kindheit ich zurück,
die Zeit der Jugend die dann kam,
das Jungerwachsensein, ein Stück
und wie das Alter hin ich nahm,
komme umhin ich nicht, zu sagen:
Es gibt noch viele offn‘e Fragen.
Mag sein, dass es euch auch so geht
und ihr‘s Problem vielleicht versteht.

Einige Fragen, die mir kamen
nenne ich hier jetzt mal beim Namen:

Wer hat das Geld, denn nur erfunden
und warum eigentlich so wenig?
Ich zähl zu Kaisers-Kaffee Kunden
warum wird man da nicht zum König?
Ein Huhn legt täglich wohl ein Ei
warum nicht Enten oder Schwäne?
Warum kommt zwei so kurz vor drei?
Hat so ein Genitiv auch Gene?

Warum lobt man wen in den Himmel,
warum nicht in den Bergwerksschacht?
Warum heißt Wimmern nicht Gewimmel,
wie viele Sternfahrten gibt‘s nachts?
Warum wird Abendbrot gegessen,
warum stückt morgens man dann früh?
Warum ist man auf was versessen,
warum verliegt man sich denn nie?

Warum wird man nur angespitzt,
warum nicht einfach ausgetumpft?
Warum hat mancher Mensch viel Witz,
warum nicht auch ein bisschen Wumpft?
Wieso, weshalb, wozu, warum…?
Ich frage fast schon unter Zwang,
Die Antworten sind meist, kurzum
ganz nichtssagend… ohne Belang.

Komm ich dann in den Bergwerksschacht,
weil kurz nach einer Sternenfahrt
mich dann umhüllt die ewig Nacht,
oder bleib‘ ich davor bewahrt?
Wenn ich mal im Nirwana bin
werde von dort aus ich versuchen
zu klären dieser Fragen Sinn
und plane sie euch zuzurufen.

Ob das dann klappt werden wir seh‘n
ich fänd‘s so aufregend wie schön.

© Horst Fleitmann 2019

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Horst Fleitmann).
Der Beitrag wurde von Horst Fleitmann auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.01.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Jahre wie Nebel: Ein grünes Jahrzehnt in dunkler Zeit von Horst Lux



Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (6)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Humor - Zum Schmunzeln" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Horst Fleitmann

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Der Bumerang ... von Horst Fleitmann (Humor - Zum Schmunzeln)
Reiseandenken von Paul Rudolf Uhl (Humor - Zum Schmunzeln)
Mond Poker von Heino Suess (Erfahrungen)