Brigitte Waldner

Da sie keiner buht


Man wird allein in diese Welt geboren
und ist in ihr ohne Familie verloren.
Alleine kommt kein Mensch sehr weit.
Die Freunde sind nur Freund von dem,
der ihnen einen Vorteil bringt.
Erleidet man von Menschen Leid,
dann sind die Freunde zu bequem,
dass wer die Täter gleich bezwingt.

Man kann es nur gemeinsam schaffen,
Verwandte sind die besten Waffen,
man setzt sie selber in die Welt,
dann sind sie einem wohl vertraut,
und diese sind dann auch loyal.
Wird man vor ein Problem gestellt,
ist jemand da, der darauf schaut,
und das verhindert den Skandal.

Wohnt einer nur allein im Hause,
dann nützt der Nachbar eine Pause,
zum Einbruchsdiebstahl in der Nacht,
er klaut die Schlüssel, wohlgemerkt;
damit hat er ein leichtes Spiel.
Das hätte man sich nicht gedacht,
so dass man lange nichts bemerkt,
mal auszuplündern ist sein Ziel.

Sooft man wegfährt mit dem Auto,
kommt einer von dem Räubertrio,
gemeinsam nützen sie die Chance,
sie kommen spurlos Tag und Nacht,
und plündern frech ein ganzes Haus.
Was vorgeht, übersieht man ganz.
Die Polizei zieht in Betracht,
man denkt sich alles ja nur aus.

Die Räuber leugnen ihre Taten,
sie werden sich ja nicht verraten:
Sie haben sehr viel Geld geklaut
und Vorrat für ein Leben lang,
und damit lebt es sich sehr gut.
Und weil das keiner je durchschaut,
verspüren Täter neuen Drang
zu plündern, da sie keiner buht.

© Brigitte Waldner

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