Renate Tank

ZETER UND MORDIO SCHREIEN



ZETER UND MORDIO SCHREIEN

 

Für meinen Schatz, das ist nun mal so,
gehe ich durch dick und dünn.

Er ist das wohl Beste für mich - mein größter Gewinn.
Doch nun muss ich in Sack und Asche gehen:
das Salz in der Suppe ist nicht mehr zu sehen.
Unser Hochzeitssüppchen muss ihr Ende bestehen.

 

Er hatte immer den Schalk im Nacken
und wusste lustige Brötchen zu backen.

Nun darf ich in die Röhre gucken.
Mit dem Rücken zur Wand steh‘ ich jetzt da.
Wer das schwarze Schaf ist, ist ebenfalls klar.
Ich bin total von der Rolle,

 

gehe durchs Tor der Frau Holle…
Mit Pech hat man mich begossen 

- das habe ich wahrlich nicht genossen.
Die Liebe schmeckt mir nach Muckefuck.
Ich könnte ihn schlagen voll auf seine Huck‘…
Du kannst mir jetzt mal

 

im Mondschein begegnen.
Die Henkersmahlzeit will ich dir servieren.
In diese soll‘s einen Sturzbach reinregnen,
dann wirst du krabbeln auf allen Vieren!
Auch blickst du ja öfter zu tief ins Glas!
Auch hier verlierst du gern mal das Maß

 

und spieltest mit Magda im arschhohen Gras…
Als ich schon Flöhe husten hörte,

küsstest du sie weg, was mich neu betörte.
Einen Floh setztest du mir dann ins Ohr,
der kroch aber diesmal 
aus dem Gras-Kleid hervor!

 

Da kann man mit Fug und Recht behaupten,
die Feuertaufe erhalten zu haben.

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen,
das ist zu diesem Vorfall schlussendlich zu sagen:

Die erste Fliege:
meine Naivität

Die zweite Fliege:
die Erkenntnis,
wenn auch einer Liebe schwört,
ist das oft keinen Heller wert.

 

© Renate Tank
09.02.2019

Anmerkung:
Im Text stößt man auf geläufige Redewendungen
oder Andeutungen, die dem Gedicht
eine humorvolle Note geben.


 

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