Gerhard Krause

Der Stern

Ein Stern der sonst am Himmel schwirrt
der hatte sich doch arg verirrt
er landete auf dieser Erden
was soll mit ihm hier bloß werden

Er steht als Sternchen auf der Bühne
liegt als Goldstück in der Vitrine
er ist zur Zierde dann geworden
und es gibt einen Stern als Orden

Auch in derer Gastronomie,
da geht es ohne dem Stern nie,
das Haus sich damit präsentiert
ja selbst ein Koch wird eintaxiert.

Viel tausendmal gedruckt als ‘Stern‘
am Weihnachtsbaum hat man ihn gern
geformt wird er aus Teig und Ton
als Sterntaler im Märchen schon.

Selbst Fahnen dekorierte man
da kommt's auf Form und Farbe an
und jeder prahlt mit seinem Stern
erhoffen Gnade vor dem Herrn

Bald weiß der Stern was er nun will
das hier ist alles ihm zu viel,
ließ nun die Hülle hierorts liegen
um nach dem Himmel auf zu fliegen.

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