Gerhard Krause

Der Käpten und der Matrose

Es war die fünfte Jahreszeit,
da sagt zum Fritz die Adelheid,
wir müssen jetzt mal das entscheiden
als was wollen wir uns verkleiden.
Sie meint es wäre diesmal schön
wir würden als Matrosen gehn
sie fuhren zum Kostümverleih
da gab zu leihen allerlei.

Die Adelheid ward Kapitän
Kostüm passt Drall schön an zu sehen.
Der Fritz wurde ein Leichtmatrose
mit flotten Hemd und Schlotterhose
Schnee lag und ein bisschen Frost
ein kalter Wind der kam von Ost,
sie sagten sich auf jeden Fall,
am Samstag geht‘s zum Maskenball.

Am Eingang zuerst ein Drängen,
doch mit den ersten Walzerklängen
war die Tanzfläche voll besetzt
in Pausen man zum Tresen hetzt.
Da wird versilbert gleich die Heuer
mit einen alkoholisch Feuer
danach lehnt Fritz an dem Büfett
und Adelheid auf hoher See

Die frohe Laune sich verbreitet,
ihr ist als wenn sie Wellen reitet.
Die Adelheid sie lenkt das Schiff,
vorbei gekonnt an jeden Riff.
Ein Jeder wär gern ihr Matrose
und auch mit ihr mal in der Koje.
So dann gegen zwei Uhr zehn
spielt die Kapelle  „Auf wiedersehn . . .

Um Adelheid Matrosen trollen
die gern zu ihr nach Hause wollen,
doch sie hat Fritz und ist besetzt
obwohl sein Mast für heut zerfetzt.
Das Häuflein tritt den Heimweg an
von Bord springen nun Mann für Mann,
daheim wirft Adelheid Anker
im Schlepp ein Alkohol Kranker.

Die Uhr schlägt laut die Stunde drei
und da erwachen endlich die Zwei
der Ball der wurde gar hoch gelobt
ein jeder hat sich ausgetobt
und sie beschließen in zwei Wochen
wird wieder in die See gestochen
sie woll‘n noch mal Matrosen sein
dann schiffen sie sich wieder ein.

28.2.2019                                Gerhard Krause

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