Paul Rudolf Uhl

VOM SCHLAF

 

Der Gott des Schlafes kann’s  uns geben -

 

(wir haben Morpheus immer ihn  genannt) -

 

der „kleine Tod“ – er lässt uns leben,

 

auch wenn er führt uns an des Todes Rand

 

 

 

Du – heil‘ger Schlaf – du bist‘s  alleine,

 

der die beglückt, die nur der Nacht geweiht.     

 

Nur diese wissen, dass es du bist,

 

der Liebende von aller Schuld befreit;    

 

 

 

zum Himmel ihnen stets den Schoß machst,

 

und hold umschwebst des Mädchens traute Brust;

 

Der auch am Tag sie fliegen lässt…  - Doch:        

 

Komm‘ nicht zu selten – spare nicht mit Lust!      

 

                   

 

Denn die, die  liebten, schlafen immer

 

recht glücklich - hoffen, es sei nichts „passiert“,

 

weil - früher Nachwuchs nie und nimmer-

 

`ne gute Lebenslage garantiert…

 

 

 

Im Überfluss – so ist’s – magst wetten?

 

so dämmert mancher Narr nur in der  Nacht,

 

wenn Alkohol, Gift und Tabletten

 

- und auch der Hass - ihn um die  Ruh‘  gebracht...

 

Ein solcher ahnt nicht, dass den Schlüssel

zum Reich der Seligen nur du allein

besitzt!“ – Dass du, oh heil’ger Schlaf ihm 

verhelfen kannst zum wahren glücklich sein! 

 

Man spricht vom Schlafe des Gerechten,

der dem beschert ist, der stets recht getan.

Auch die schlafen beglückt, die zechten,

jedoch das Kopfweh fällt sie meistens an…

 

Mal ehrlich: Wer hat nicht verschlafen

schon manche Chance und Gelegenheit,#

Und wenn sich zwei zum „date“ nicht trafen,

so lag das schon mal an verschlaf‘ner Zeit… 

 

Doch nicht zu schlafen, wäre tödlich:

Der Körper – ja, der braucht das nun einmal!

Darum bemüht sich mancher redlich,

den Schlaf zu finden – fast wie Folterqual:

 

Tabletten kann man da nicht loben,

und Schäfchenzählen ist auch kein Gewinn…

Was tun? Rezept: siehe ganz oben!

Es geht im Kreis –das ist kein Widersinn!

 

Ein Spruch reißt jeden Mann wohl in die Höh‘:

Fragt eine Frau ihn: Voulez-vous cuocher?“

P.U. 01.09.04                                  

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