Wally Schmidt

Die bösen Buben

BOESE BUBEN

BOESE BUBENDie Welt ist voll von bösen Buben.

Sie kommen meist aus guten Stuben.

Ihr Leben ist voll Arroganz,

und sie denken, es zählt nur der Schwanz.

Die guten Buben gibt es selten.

Sie leben wohl in andren Welten,

doch manchmal gibt es sie auch hier.

Sie sitzen dann bei Wein und Bier.

Im Gegensatz zu guten Mädchen

Haben sie Gelegenheit zu Fädchen,

die man zieht bei Politik

einmal vor und zwei zurück.

Ein jeder zeigt dann, was er kann:

Die Hauptsach‘ ist, er ist ein Mann.

Keiner will dem andern weichen

Und manchmal geh’n sie über Leichen.

Die Bösen sind meist die Gewinner,

sie legen unsre Welt in Trümmer.

Sie werden fett und immer fetter

Und fühlen sich als große Retter.

Die Buben werden nie gescheit,

drum wird es langsam höchste Zeit,

das böse Mädchen hier auf Erden

ab jetzt noch sehr viel böser werden.

Sie sollen schärfen ihre Krallen

und rufen laut in allen Hallen:

Wir zeigen jetzt euch unsre Zähne,

ihr arroganten Plusterhähne.

Jetzt sind wir bösen Mädchen dran,

wenn euch auch schwillt der rote Kamm.

Wir demonstrieren, Mensch zu sein,

hau’n nicht nur mit der Keule rein.

Wir haben Herz und auch Verstand,

was hoffentlich ihr bald erkannt.

In diesem Trott geht’s nicht mehr weiter.

Wir hoffen nur, ihr werd’t gescheiter

und dass es dann bei euch mal läutet

zu wissen, was ein Mensch bedeutet.

Zeigt mal, dass ihr von guter Rasse,

nicht nur Gehirn aus Klebemasse.

In manchen Ländern ist bekannt,

dass Mann und Mensch ganz gleich genannt.

Vielleicht würd’ es sich einmal lohnen,

das immer wieder zu betonen.

Wenn sich dann euer Kopf erhellt,

dann hätten wir ’ne bessre Welt.“

 

 

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