Angela Pokolm

Vom Sturm verweht

Als ich in meinem Bette lag,

war mir das Herz so schwer.

So vieles Leid, so viele Plag’,

sie quälten mich gar sehr.

 

Ich sah die Stern’ am Himmel stehn,

der Wind, er blies mit Macht.

Ich sah die Wolken weiterziehn.

Voll Dunkel war die Nacht.

 

Im Geist sah ich mein’n Lebensweg

in Fernen sich verliern,

ich selbst ein Blatt vom Sturm verweht

und ohne Wiederkehrn.

 

Und unter Tränen sprach ich dann

zum Höchsten ein Gebet –

Du lieber Gott im Himmel, kann,

was du gesät

 

in mir nicht einmal ganz erblühn,

in Deinem Lichte sein?

Und Deine Macht mir zugestehn:

Dieser Platz, er ist jetzt Dein?!

 

Ich schaute zu den Sternen auf,

und hört des Windes Wehn.

Ich sah der Wolken raschen Lauf.

Da meint' ich zu verstehn:

 

Betrete ruhig auch fernes Land,

zieh ohne Grauen aus.

Denn Alles ruht in Höchster Hand

Und hat Hier sein Zuhaus.

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