Marlene Remen

GEDANKEN 2013 UND HEUTE

Wie Perlen gleich auf einer Schnur, ein Tag sich an den Andren reiht.
Oft weiß ich nicht mehr, wer ich bin, Mutlosigkeit, sie macht sich breit.
Gedanken, die im Kopf mir kreisen, formieren sich und machen bang.
Wie wird meine Leben weitergehen, ich weiß es nicht, gewiß nicht lang.

Als Kind schon hat ich einen Traum, ein Traum, der immer wiederkam.
In diesem Traum, da konnt ich fliegen, frei wie ein Vogel, wunderbar.
Konnt über Felder, Wiesen schweben und spürn, wie warm die Sonne scheint.
Kindheitsträume, sie sind schön, die Wirklichkeit holt Jeden ein.

Wenn mir auch heut so manchesmal, nur noch zum Weinen ist zumut,
setz ich mich hin, versuch zu Schreiben, denn das tut meiner Seele gut.
Gedanken, die im Kopf mir kreisen, erst wirr noch und ohne jeden Sinn,
formieren sich zu kleinen Reimen, doch manchmal kriege ich es nicht hin.

Den Traum vom Fliegen, ich träume ihn auch heut noch oft,
doch führt er mich zu andren Zielen, an Orte, wo ich niemals war.
In ferne Länder kann ich reisen und mir die ganze Welt ansehn.
Wenn ich auch weiß, es sind nur Träume, so sind sie trotzdem wunderbar.

Gedanken, wenn sie glücklich machen, sie können so viel Gutes tun.
Sie können dir dein Herz erleichtern und lassen die Seele sich ausruhn.
Mach ihnen Platz, verdräng sie nicht, sie brauchen nur ganz wenig Raum.
Sie bringen dir ein glücklich Lachen, erfüllen dir so manchen Traum.
































 

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