Gabriele A.

V e r b i s s e n

 

Sonett 

Der Punkt des Gleichgewichts der Lebenswaage
ist überschritten er steht an der Wand
ein Glas mit feinstem Whisky in der Hand
ein langer Schluck er stärkte ihn nur vage

Er glaubte schier vor Hass just zu zerspringen
obgleich aus gutem Hause er wohl stammt
und unnachgiebig stur dazu verdammt
mit Eigensinn stets um Respekt zu ringen


Bornierter Wille drängt zu arrangieren
Entscheidungen zu treffen - nie verlieren
die runzelige Stirn scheint braungegerbt

Er löscht die Kerze lässt Gedanken reifen
und schläft bis jener Dämm´rung erster Streifen
im Osten früh den dunklen Himmel färbt

 

@Nordwind

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Infinity: Zeitgenössische, zärtliche Lyrik aus Wien - Hietzing von Heinrich Soucha



Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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