Wally Schmidt

Ich werd' es nie verstehen

Ich werde es nie begreifen

 

An manchen Tagen geht es mir nicht gut,

obwohl ich habe sonst immer Mut.

Die Seele, die hat ein paar Beulen,

ich könnt' den ganzen Tag nur heulen.

Ich bin ja sonst ein Optimist,

doch hab' mein Kerlchen heut' vermisst.

Kann wieder mal nicht verstehen,

wieso musste er denn von uns gehen ?

Er war so lustig, happy und so lieb.

Manch' Foto nur noch von ihm blieb.

 

Meistens hab' täglich viel zu tun,

doch wenn die Hände einmal ruh'n

haben meine Gedanken sehr viel Zeit,

an die Toten zu denken, die so weit.

So mancher musste von mir geh'n,

bei meinem Kind werd' ich's nie versteh'n.

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.04.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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