Andreas Vierk

Atme! Sei!

Für Janna und Britta, die mich inspirieren

 

Man sieht durch dich die Darmkolik der Stadt,
die Reihen der mit Schnee verschlossnen Türen.
Ich bitte dich, mich durch dein Selbst zu führen,
das sich durchs Dasein schon zerfasert hat.

Der Reisepass in deiner Wurzelhand,
zieht er dich fort aus unsren Walnussküssen?
Weil sterben und sich stetig wandeln müssen,
uns gilt als unser wahres Heimatland?

Wie bringt man deinen Atemzug zum Strahlen,
zum Ruhen, dennoch auch zum Widerstand,
zum Aufstand gegen unser Rückwärtsschreiten?

Du musst für deinen Totenschein bezahlen,
für’s Blütenschlagen aus dem Uhrensand,
auf Löwen und auf Kranichen zu reiten.





 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Andreas Vierk).
Der Beitrag wurde von Andreas Vierk auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.04.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Buch von Andreas Vierk:

cover

Septemberstrand: Gedichte Taschenbuch von Andreas Vierk



Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (3)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Escapistenlyrik" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Andreas Vierk

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Schlaf von Andreas Vierk (Vergänglichkeit)
Ich geh` jetzt von Heino Suess (Escapistenlyrik)
Foto-Tanka von Edelgunde Eidtner (Haiku, Tanka & Co.)