Siegfried Fischer

Oh Schmetapherling, oh sei so nett ...


Wie jüngst er endete als kleiner Wurm,
der zaudernd und sich fließend winden will,
so hallt bald jeglich Donnergrollen still.
Schmetapherling, darfst nicht vergehn im Sturm!

 
Verirrt im Schatten einer jungen Linde,
auf der acht Kerzen unermüdlich streiten
und Räderriesen auf Rollrasen schreiten,
ins Abwärts führen sie die Gegenwinde.

So schmerzt im steten Wandel Todestag
trotz Widerstand in Trauer zu betören,
ins Dasein schlüpfen ohne Gift und Qualle.
 
Schmetapherling, wo bleibt dein Flügelschlag?
Wirst wohl mein Flehen und den Jammer hören.
Dein Selbst will enden in der Stolperfalle.

text & bild © sifi 2019


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Schon lange wollte ich auch mal so ein richtiges echtes Sonett verdichten. Endlich ist es mir gelungen.
Aber ohne die so nette Hilfe von VERA EPPELT hätte ich es vermutlich nicht geschafft.
..............................................................................
Siegfried Fischer, Anmerkung zum Gedicht

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