Horst Fleitmann

Erinnerungen

Jeder hat seine eigenen Erinnerungen an die Kindheit. Heute hat mich Franz Bischof's Gedicht angeregt die Kinderzeit aus meinen Erinnerungen zu "verdichten"

 

So gerne denkt man voller Freud
zurück sich, in die Kinderzeit;
Wenn sonntags früh der Tisch gedeckt,
wie herrlich der Kakao geschmeckt.

Der Frohsinn stand uns im Gesicht
die Schule war die einz‘ge Pflicht.
Tage war'n voller Heiterkeit
und Sonne schien uns alle Zeit.

Wenn‘s regnete mal hier und da
(das kam ja schon mal vor im Jahr)
so war uns das stets einerlei,
wir lasen dann halt den Karl May.

Lugte die Sonne wieder vor
spielten wir Fußball ohne Tor.
Die Eltern walteten mit Strenge,
wer übers Ziel schoss, bekam Sänge.

Wir nahmen‘s billigend in Kauf
denn öfters gab‘s was hinten drauf.
Ein kurzer Schmerz am Hinterteil
der ja verging nach einer Weil.

Nur wenn es hieß: Stubenarrest
hassten das alle wie die Pest.
Zum Wasserhahn gings, (gegen Durst)
auf's Brot gab‘s Zucker oft, statt Wurst.

Wer einen Ball hatte, war König
er wurd‘ hofiert und nicht zu wenig.
Das Spielen war uns Kindern Fest...
… heut‘ hält sich's Kind am Handy fest.

© Horst Fleitmann

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