Robert Nyffenegger

Altershobby

Manch einer, wird er pensioniert,
Vermisst er seine Arbeit.
Es läuft zwar alles wie geschmiert,
Die Frau braucht seine Freizeit.
 
Er hat doch größeres im Kopf,
Er denkt an Dichten, Kochen.
Fürs eine braucht man einen Topf,
Das andre heisst malochen.
 
Er stürzt sich in die Kochkunst rein,
Kocht schliesslich grosse Spitze.
Sei es den Fisch oder das Schwein,
Mit oder wenig Hitze.
 
Was ihn dann aber schliesslich stört:
Kaum auf dem Tisch - gefressen.
Er findet sowas unerhört,
Das ist doch zum vergessen.
 
Ja, wenn man so ein Dichter ist,
Da braucht man keinen Herd.
Da dichtet man den grössten Mist
Und ist ganz ungestört.
 
Und wenn`s dann einer erst noch liest,
Bleibt es trotzdem erhalten.
Selbst wenn man voll daneben schiesst,
Lässt jeder Anstand walten.
 

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Der Weg eines ausgesiedelten Lehrerehepaars führte ab 1977 über Höhen und Tiefen. Die Erziehungsmethoden aus Ost und West prallten manchmal wie Feuer und Wasser aufeinander, und gaben uns Recht,dass ein Umdenken im Sinne einer Verbindung von positiven Elementen aus den beiden Schulsystemen aus West und Ost,erfolgen musste.Siehe Kindertagesstädten,ein entschlossenes Durchgreifen bei Jugendlichen, ohne Verletzung der Schülerwürde.Ein Geschichtsabriss aus der Sicht eines Volkskundlers.

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