Gabriele A.

Der Platz an dem man steht

 


Sonett

Ein jeder denkt nach eigenem Gutdünken
auch wenn man sich dabei total verrennt
und dementsprechend wohl nichts and´res kennt
als eitel stur im Lebensmoor versinken


Das eig´ne Wissen schön in Stein gemeißelt
trotzdem der Wind streng um die Nase weht
da man den Platz nur kennt wo man grad steht
indes alternativ stets weiter geißelt


Des Menschen Missgeschick simpel zu denken
und mit gezinkten Karten zerren lenken
ob Frau ob Mann wie auch der Gute Christ


Das Brett vor´m Kopf darf weiterhin verstauben
ein großes Ego lässt nicht zu zu glauben
dass ehrlicher vielmehr der And´re ist..

 

@Nordwind

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