Janna Ney

Er möchte gern

(Villanelle)


Schon wieder möchte er belehren
und stürzt sich auf mich wie ein Geier.
Er will mich Sünderin bekehren.

Ich soll den gleichen Gott verehren
wie er. Die ewig gleiche Leier:
Schon wieder möchte er belehren!

Wie kann ich mich dagegen wehren?
Ich ignoriere sein Geseier - 
Er will mich Sünderin bekehren,

bis sich die Aggressionen mehren
und ich aus Frust beinahe reiher.
Schon wieder möchte er belehren!

Soll er sich bloß zum Teufel scheren;
ich fühlte mich dann spürbar freier!
Er will mich Sünderin bekehren.

Doch ich kann sein Geschwätz entbehren
wie Ammernnester Kuckuckseier.
Schon wieder möchte er belehren!
Er will mich Sünderin bekehren.

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Janna Ney).
Der Beitrag wurde von Janna Ney auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.04.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Gwyrn und Axtkämpfer Saxran auf erotischer Wanderung zwischen den Welten - Erotischer Fantasy-Roman von Doris E. M. Bulenda



Ich hätte nie im Traum daran gedacht, dass ein Besuch auf einer Faschingsparty solche Konsequenzen haben könnte. Eingeplant hatte ich eine Menge Spaß, gern auch frivoler Art. Meine Freundin schleppte mich häufig auf Veranstaltungen, wo auch in der Horizontalen die Post abging. Doch was bei diesem Fasching passierte, war jenseits des Erklärbaren. Irgendein als Magier verkleideter Partybesucher beschwor lustigerweise germanische Götter. Und dann stand ER plötzlich vor mir, ein Typ mit Axt, er wirkte ziemlich desorientiert und nannte sich Saxran. UND er war attraktiv. Ich schnappte ihn mir also. Nicht nur die Axt war recht groß an ihm. Hätte ich allerdings damals schon geahnt, was das noch für Konsequenzen haben würde… Saxran war absolut nicht von dieser Welt, und seine Welt sollte ich bald kennenlernen. Sie war geprägt von Unterwerfung, Schmerz, Lust und jeder Menge Abenteuer.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (2)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Ironisches" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Janna Ney

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Warum der Osterhase in diesem Jahr nicht kommt von Janna Ney (Ostern)
Nur weil er nicht hören tät von Walburga Lindl (Ironisches)
VOM JUGENDGLÜCK von Rainer F. Storm (Erinnerungen)