Andreas Vierk

Notre Dame



 

In unsren Genen liegt die Kunst verborgen,
die uns die Vögel nachzuahmen hieß,
die uns zu Malern, Dichtern werden ließ
und die uns selber singen will ins Morgen,

die uns trotz Weltkrieg, Hass und Seuchenfest,
auch bauen heißt so filigrane Wunder,
dass nichts die Klarheit trüben kann, kein Zunder
und kein Vibrieren es zerstürzen lässt.

Es ist die Seele selbst, an der wir bauen,
es ist die reine Menschheitskathedrale.
Sie steht der allgemeinen Wut entgegen.

Sie schäumt in uns und lehrt uns, aufzuschauen.
Uns ruft das Licht. Wir werden Madrigale.
Der Sperlingsmorgen gibt uns seinen Segen.



 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.04.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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