Samoa Rider

Amo ergo sum

Würden wir durch Fragen weise

Wär ich manchmal trotzdem leise

Wenn wir von der Welt nur lernen

Dann säh‘ ich trotzdem zu den Sternen

 

Würden Wissenschaftler meinen

Freien Willen gäbe es keinen

Wärs mir trotzdem ganz egal

Und das wäre meine Wahl.

 

Würd‘ mich der letzte Freund verlassen

So könnt‘ ich trotzdem niemals hassen.

Versänk‘ die Welt in Schwarz und Grau

Ich würde malen: Rot, Gelb, Blau…

 

Würd‘ ich mein Augenlicht verlieren

So lernte ich die Welt zu spüren

Und könnt‘ ich morgen nicht mehr stehen

So lernte ich auf Händen gehen

 

Wären alle Märchen nichtig

Für mich wär‘n sie trotzdem wichtig

Und lies man mich im Dunkeln sitzen

Erhellt‘ ich es mit Geistesblitzen…

 

Versucht‘ man mich zur Ruh zu zwingen

Ich würde tanzen und auch singen

Und würden andere verzagen

Mein Herz, es würde Schatten jagen…

 

Doch wenn ein Weiser mir erzählt

Dass die Liebe gänzlich fehlt

Hätt‘ ich besser weggehört

Denn mein Weltbild wär‘ zerstört.

 

Ich bliebe stumm und blind und kalt

Und würde farblos, taub und alt.

Mein Lebensquell – er wär‘ versiegt.

Mein Mut, mein Stolz, mein Herz – besiegt:

 

Die Kraft die mich durchs Leben trägt

Die Brücken über Wasser schlägt

Das Licht, das mich durchs Dunkel leitet

und meinem Herz den Weg bereit…

 

Denn daraus schöpf ich all die Kraft

Die Zuversicht und Glück mir schafft

 Und die mich auch in tiefster Nacht

Im Herzen unbesiegbar macht.

 

Drum frage, denk: warum und wie

Doch zweifle an der Liebe nie!

Denn selbst Descartes Mysterium

Lautet „Amo ergo sum“


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.04.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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