Gabriele A.

G e f ü h l s b l i n d

Sonett


Die Menschheit ist zu satt um zu kapieren
was auf der Erde überhaupt geschieht
so mancher Vogel sang sein letztes Lied
da generell nur Macht und Geld regieren

Und während wir verschlafen Kleinkrieg führen
zumal der blöde Nachbar nicht gefällt
sich Hochmut alle Mal hinzu gesellt
gefühlsblind werden wir am End verlieren

Zum Denken kann sich kaum wer noch bequemen
wenn wir den Lebensraum den Tieren nehmen
weltweit wird selbstgefällig nur schmarotzt

Der Regenwald brennt schon in großen Flächen
doch gnadenlos wird die Natur sich rächen
wenn urgewaltig sie todbringend trotzt


(c) Nordwind

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.04.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Todes-Mais von Torsten Jäger



Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

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