Gabriele A.

Im gold´nen Kelche über Nacht verborgen


doppelt Sonett

Inmitten eines Flusses ist sein Reich
im gold´nen Kelche über Nacht verborgen
schwimmt er zurück hält Ruhe bis zum Morgen
am Tage strahlt er hell und sonnengleich

Dort wäre gar das Ende dieser Welt
im Okeanos sein Palast wohl stünde
hier wacht er über Schwüre Eid und Sünde
und achtet dass man sein Versprechen hält

Mit seinen Schwestern Eos und Selene
die man mit ihm zusammen gern erwähne
lenkt er am Himmel der Planeten Lauf

Er reist mit seinem vierspännigen Wagen
seit Anbeginn der Zeit an allen Tagen
gleich hinter Eos zum Olymp hinauf
       
**
Sieht alles was sein Licht jemals berührt
vom Land der Morgenröte hin gen Süden
dann in den Westen zu den Hesperiden
von Pferden die geflügelt hingeführt

Erwartet von den Töchtern dieser Nacht
den Göttinnen der Sonnenuntergänge
vernimmt der Abendröte  Farbenklänge
die Äpfel der Unsterblichkeit bewacht

Wenn sich der Abend-Schatten langsam zeige
ehrfürchtig vor der Mondgöttin verneige
und Helios verhüllt sein flammend Licht

Gebieterin der Sterne und Gezeiten
Selene zieht hinfort in Himmels Weiten
ist der Moment in dem die Nacht anbricht


(c) Nordwind 

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