Patrick Rabe

Erneuert

 

Wenn der Tempel wieder steht,

wird sich zeigen, was noch geht,

ob der Wind sich noch mal dreht

für dich und mich.

 

Halt zum Frieden dich bereit,

wag dich in die neue Zeit,

Ist der Himmel klar und weit?

Ja, sicherlich.

 

Piraten kreuzen noch an Deck,

aber kriege keinen Schreck,

alles Böse ist schon weg,

wenn du erscheinst.

 

Wer den Weg freimacht kriegt Dank,

s'ist nicht die Raiffeisenbank,

nennt dich jemand heimwehkrank,

weil du noch weinst?

 

Schaut, er weint um dich und mich,

hat ein Herz, ja, sicherlich,

und der Tempel? Innerlich,

so, wie bei euch.

 

 Habt ihr ihn geehrt, den Raum,

wo er wächst, der Lebensbaum,

saht ihr ihn im schönsten Traum,

dann seid ihr reich.

 

Keine Hölle und kein Brand

haben ihn je übermannt,

wer zu ihm im Dunkel fand,

hat helles Licht.

 

Menschen sind nicht angeschirrt,

wie der Ochse, und verirrt

ist, wer meint, das Freizeit wird

zur Sonderschicht.

 

Weich das Herz und weich das Kissen,

ruhig die See, ruhig das Gewissen,

froh das sich seh'n, froh das vermissen.

Die Liebe ist's, in allen Küssen.

 

 

 Patrick Rabe, 28. April 2019, Hamburg.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.04.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Buch von Patrick Rabe:

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Gottes Zelt: Glaubens- und Liebesgedichte von Patrick Rabe



Die Glaubens-und Liebesgedichte von Patrick Rabe sind mutig, innig, streitbar, vertrauens- und humorvoll, sie klammern auch Zweifel, Anfechtungen und Prüfungen nicht aus, stellen manchmal gewohnte Glaubensmuster auf den Kopf und eröffnen dem Leser den weiten Raum Gottes. Tief und kathartisch sind seine Gedichte von Tod und seelischer Wiederauferstehung, es finden sich Poeme der Suche, des Trostes, der Klage und der Freude. Abgerundet wird das Buch von einigen ungewöhnlichen theologischen Betrachtungen. Kein Happy-Clappy-Lobpreis, sondern ein Buch mit Ecken und Kanten, das einen Blick aufs Christentum eröffnet, der fern konservativer Traditionen liegt.

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