Andreas Vierk

Der Frühlingstag



 

Nicht nur das große, jedes Licht wäscht rein.
Und selbst wenn alles in dir dunkel ist,
weil du in einer Zeitspirale bist –
du siehst ihn nicht, doch liegt in dir der Schein,

als würde es Vergangenheit nicht geben
und alles wäre ewig Gegenwart,
das Stundenfruchtfleisch läg am Gaumen, zart,
und Labyrinthe mündeten ins Leben.

Die Invasion der tausend Vogelstimmen
bricht jede Wand und jede Bitterschale,
löst deinen Mund aus den Verbissenheiten.

Die Nervenenden scheinen aufzuglimmen,
und ungenau wird deine Zeitspirale,
und Uhrensand wird durch die Finger gleiten.




 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.05.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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