Gabriele A.

Der ewige Sucher in der Dichterwiese


Wer wahrlich ein Gedicht will schreiben
hat just vieles zu bedenken
die neuen Werke einverleiben
um die Themen einzuschränken

Nicht nur die Verse Gott bewahre
noch vieles mehr ist zu ergründen
wer gibt wem welche Kommentare
will sich jemand echt drin finden


Menschen gibt es gar sehr viele
ach wie so klein ist diese Welt
ist es Zufall dass beim Spiele
mancher sich gar gleich verhält


Ob eminent ob schwache Posen
sieh die Fettnäpfchen die Vollen
und man trifft bei den Mimosen
ohne wirklich es zu wollen


Wer gern online sich bewege
kann im Netz viel Zeit verbringen
doch wer gerne Hobby´s pflege
widmet sich noch and´ren Dingen

 

Der Aufwand ist nicht zu verachten
ausführlich zwischen Bit und Byte
kann am PC doch übernachten
dafür verschwend ich keine Zeit

Der ew´ge Sucher ist erblindet
da er Missionarsarbeiten tätigt
ob er nicht zwangsläufig was findet
was subjektiv ihn noch bestätigt


Bei dem ganzen Silberreigen
hat sich schnell ein Wort verfangen
Puls und Blutdruck wie sie steigen
hat sich wer dran aufgehangen


Was alles soll man noch beachten
die Gedanken werden still
einer der das Recht will pachten
liest eh heraus was er grad will


Bei all den Animositäten
wie auf´s Befinden achten muss
die Kreativität geht flöten
auch hemmt sie den Gedankenfluss


Nonsens schreiben Kokolores
das Allerletzte wird verehrt
Oberflächlichkeit und Zores
ich lege darauf keinen Wert

Leere Worte Schmeicheleien
zuckersüß verführend heiter
dem Narzissmus angedeihen
bringt´s Essentielle doch nicht weiter


Dass sich die Erde um dich drehe
zeugt von Neid wie auch von Hass
wenn ich auch ganz genau hinsehe
bist du der Mittelpunkt von was


Übe Unzulänglichkeiten
ohne Hand und Fuß Gezeter
Poesie soll Freud bereiten
Lyrik fließen in die Feder

@Nordwind



 

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