Renate Tank

FREESIEN


FREESIEN

Wie liebte ich dich immer so sehr, du festlicher Mai!
Mit Schönheit angefüllt, taugeboren…

Die schönsten Träume wurden mir gestillt.

Doch einmal hatte ich sie ganz verloren.

Da ging ich hin wie blind - wie erloschen.
Und vor mir her trugen sie einen Sarg.

Dort war mein Herz mit eingeschlossen,

das sich bei dir, Mutter, im Tode noch barg.

Die Vöglein schwangen sich hoch in die Lüfte
und sangen sich Lebenslieder zu.

Ein Jubilieren inmitten der Düfte

- doch dein lieber Mund bleibt für immer zu.

Du warst umlegt von zarten Freesien,
diese hatten in ihren Farben geglüht.

Ganz intensiv ist ihr Duft mir verblieben,

als hätten allein nur für dich sie geblüht.

Grazile Blume mit den vielen Knospen
steht sinnbildlich für die Zärtlichkeit.

Unbewusst hattest du sie dir erwählt,

denn Zärtlichkeit war all‘ deine Lebenszeit.

Der Mai ist mir ein anderer geworden,
doch ich liebe ihn noch mit allen Sinnen.

In ihn haben sich viele Tränen verloren…

Aber in sein Erwachen auch ein neues Beginnen.

© Renate Tank
08.05.2019

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.05.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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