Rebecca Dörr

Verstummt

 

Ich sehe es in deinem Blick

Bin dir eigentlich egal

Ich wünsche mir die Zeit zurück

Doch ich hab keine Wahl

 

Ich höre es in deinem Wort 

Sehe es an deiner Tat

Ganz egal an welchem Ort 

Wenn ich dich um Hilfe bat 

 

Geschriebenes ganz zuckersüß

Doch was dahinter steckt 

Ich deinem Blick entgegen grüß‘

Hoffnung in mir weckt 

 

Es ist nur wünschen, träumen, hoffen 

Nicht die wahre Wirklichkeit 

Mein Herz war weit und viel zu offen 

Ich gehe jetzt, ganz fort, ganz weit 

 

Ich dacht’, ich hätte einen Platz 

Gefunden in deinem Herz 

Erinner‘ mich an jeden Satz 

An jedes Lachen, an jeden Scherz

 

Wenn du mich rufst

Hab ich hier zu sein 

Wenn du mich besuchst 

Lass ich dich rein 

 

Doch wie‘s mir geht, das hörst du nicht 

Egal wie laut ich schrei 

Du liest es nicht in meinem Gesicht 

Du fühlst dich davon frei 

 

Deine Worte sind nur Schein 

Meine Stimme tonlos spricht

Egal wie laut ich schrei’ und wein‘

Du hörst es einfach nicht

 

Ich schreibe dir, was ich grad fühl 

Und du es nicht mal liest 

Du reagierst ganz leer und kühl 

Du einfach nur von dannen ziehst

 

Deshalb verstumme ich am besten 

Verschließe meinen Mund, mein Herz

Brauche keinen neuen Mut zu testen

Behalte ihn für mich, den Schmerz.



 

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