Brigitte Waldner

Danketag


Der Muttertag, der Danketag,
das ist der Tag, den Mutter mag,
da muss sie mal nichts kochen.

Da gehen sie zum Essen aus,
ins Restaurant. Bei ihr zu Haus
wird Vater darauf pochen.

Bezahlt wird es vom Haushaltsgeld,
das dann der lieben Mutter fehlt.
Das soll sie dann erfreuen.

Dort wird gegessen, was es gibt,
der alte Reis, den keiner liebt,
der würde uns nicht schmecken.

Der Tisch, seit Wochen reserviert,
im Dorf beim allerbesten Wirt,
kann Freude nicht erwecken.

Gedroschen voll ist das Lokal,
zum Muttertag ist das normal,
man wird dort angerempelt.

Der Führer hat ihn eingeführt,
weil Müttern dieser Tag gebührt,
der Tag ist abgestempelt.

Ich ging mit Mütterlein nie aus,
sie kochte lieber was zu Haus,
das schmeckte allen besser.

Dank ihr blieb dieser Stress uns aus,
ein Dank kommt aus dem Herzen raus,
nicht aus dem Restaurante.

Vergissmeinnicht hab ich gepflückt,
damit das Mutterherz beglückt,
was ich nicht anders kannte.

Der Mutter hat das stets genügt,
ein kleiner Kuss ihr aufgedrückt,
sie fühlte sich belohnt.

Erfunden in Amerika,
wo es der Wirtschaft dienlich war,
das Portemonnaie nicht schont,

beglückt der Tag die ganze Welt.
Es dreht sich aber nur ums Geld,
ein Danke zu gestalten.

Damit das Mutterherz erstrahlt,
müsst einer da sein, der bezahlt,
um Freude zu entfalten.

© Brigitte Waldner

 

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