Alfred Plischka

Mein Ruhrpott

Kommst du einmal ins Ruhrgebiet,
begegnest du sehr offnen Menschen,
die uns mit einem Charme beschenken,
dem man sich einfach nicht entzieht,

Menschen, die authentisch leben,
auch wenn sie mal am Boden liegen.
Sie sind so, wie sie sich geben,
halten ihr Wort und sind verschwiegen,
 
begrüßen sich ganz ohne Stress,
begegnen sich dabei oft kess:
Hallo Willi, altes Haus,
watt macht deine kleine Maus?,

genießen Haus und auch den Garten,
lassen den Nachbarn nicht lang warten.
Der hält das Grillfleisch schon bereit.
Der Nachbar kommt, er wohnt nicht weit.

Auf den, der ohne Haus und Garten
bescheiden denn zur Miete wohnt,
wartet der kleine Schrebergarten,
ein Ausgleich, der zudem belohnt.

Manch einer hält sich ein. paar Tauben.
Sie sind oft sein ganzer Stolz.
Er  möcht an ihre Siege glauben
und klopft deswegen auch aufs Holz.

Der Ruhrpottmensch spricht klare Worte,
hat stets den richtgen Spruch parat,
isst im Cafe mal gerne Torte,
spielt in der Kneipe gerne Skat,

hat Bodenhaftung, liebt das Leben,
benimmt sich manchmal auch daneben,
stellt sich dann wieder richtig auf
und ist für jedermann gut drauf.














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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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