Alfred Plischka

Mein Ruhrpott in den 50er und 60er Jahren !

Kommst du einmal ins Ruhrgebiet,
begegnest du sehr offnen Menschen,
die uns mit einem Charme beschenken,
dem man sich einfach nicht entzieht,

Menschen, die authentisch leben,
auch wenn sie mal am Boden liegen.
Sie sind so, wie sie sich geben,
halten ihr Wort und sind verschwiegen,
 
begrüßen sich ganz ohne Stress,
begegnen sich dabei oft kess:
Hallo Willi, altes Haus,
watt macht deine kleine Maus?,

genießen Haus und auch den Garten,
lassen den Nachbarn nicht lang warten.
Der hält das Grillfleisch schon bereit.
Der Nachbar kommt, er wohnt nicht weit.

Auf den, der ohne Haus und Garten
bescheiden denn zur Miete wohnt,
wartet der kleine Schrebergarten,
ein Ausgleich, der zudem belohnt.

Manch einer hält sich ein. paar Tauben.
Sie sind oft sein ganzer Stolz.
Er  möcht an ihre Siege glauben
und klopft deswegen auch aufs Holz.

Der Ruhrpottmensch spricht klare Worte,
hat stets den richtgen Spruch parat,
isst im Cafe mal gerne Torte,
spielt in der Kneipe gerne Skat,

hat Bodenhaftung, liebt das Leben,
benimmt sich manchmal auch daneben,
stellt sich dann wieder richtig auf
und ist für jedermann gut drauf.














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Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

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