Klaus Heinzl

Der Lustlose ...

Das Leben hat mich nicht verdient.

Ich lag auf Strecken, die geschient...

Doch hier fuhr so nichts mehr lang,

was mich dann aufzustehen zwang.

 

Dann stieg ich in den 12. Stock,

nur oben hatt ich keinen Bock...

Die Luft war da so schlecht wie nie,

und hustend ging ich in die Knie...

 

Dann wollte ich mich noch erschießen,

wenn mich die Polizisten ließen...

Die haben mir den Tod versaut,

weil ich die Waffe mir geklaut

 

und so wurd ich, ( ganz schnell entdeckt )

sofort in Einzelhaft gesteckt.

Mit Gift lief damals auch was schief,

es reichte dazu, dass ich schlief.

 

Als ich erwachte, Trallalla,

lag kreidebleib die Omma da.

Die hat das Pulver wohl verkannt,

nun werde Mörder ich genannt...

 

Darauf wollt´ ich mich erhängen,

den Lebensmut ganz flott verdrängen.

Doch jener Balken war marode...

so kam ich wieder nicht zu Tode.

 

Im Teich, mit einem Stein am Bein,

sprang ich ( es war sehr kalt ) hinein...

Doch weil der Teich, schon zugefroren,

gab es kein Aus... nur rote Ohren...

 

Dann lief ich auf die Autobahn,

jedoch die Autos hielten an....

Mietete so einen Gasballon...

mit ihm, da schwebte ich davon...

 

dann sprang ich raus, so kann es laufen,

und landete in einem Haufen,

mit Inhalt Stroh... der Bauer fluchte,

wonach ich schnell das Weite suchte.

 

Jetzt bin ich ratlos...  das kann´s geben...

es scheint, ich muss noch länger leben.

 

 

© kh. 29.11.2018

keine Angst... nur etwas schwarzer Humor... nix autobiografisch ... ( hi hi hi ... )

Euer Klaus
Klaus Heinzl, Anmerkung zum Gedicht

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