Brigitte Waldner

Regierungskrise


Wozu wählen wir eine Regierung,
auf die man sich nicht verlassen kann?
Wozu brauchen wir Politiker?
Sie fangen wieder zu streiten an.

Ich denke, der Grund dafür wäre,
dass ihre Ausbildung nicht reicht.
Sie sehen das Amt nicht als Ehre,
sie unterschätzen es leicht.

Sie sind halt normale Bürger,
nicht zur Politik geführt,
wie Königs- und Kaiserkinder,
wo politisch erzogen wird.

Regieren müsste man lernen,
es gibt keine Lehre für Politik,
Naturtalente unter den Sternen
versuchen halt ihr Geschick.

Die körperliche Arbeit scheuen,
verlaufen sich in die Politik,
wo sie sich am Nichtstun erfreuen,
sie üben hauptsächlich Kritik.

Deswegen geht manches daneben,
viel Geld ist immer im Spiel,
die Steuerzahler müssen es geben,
obwohl eigentlich keiner das will.

Wie wäre es mit einer Monarchie?
Dem Volk gegenüber wäre es fair.
Wozu brauchen wir eine Demokratie?
Da streiten sie alle so sehr,

dass die Regierung zusammenbricht.
Am Ende kommt es zur Revolution,
die überleben die Bürger dann nicht.
Was nutzt ein Streit einer Nation?

Wen soll man das nächste Mal wählen?
Politische Parteien hebeln sich aus.
Was sie vor der Wahl alles erzählen,
verlassen kann man sich nicht darauf.

© Brigitte Waldner
 

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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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