Gabriele A.

H i m m e l s b l ü m c he n

Tausendschön

Wenn winzige Sonnen auf Wiesen erstrahlen
die Leichtigkeit des Seins just erblüht
unscheinbare Blattrosetten sich aalen
das Mairöserl ist bei den Gänsen beliebt

Bellis perennis wird sie auch genannt
das Weissagung allen Verliebten verspricht
daher als Orakel der Liebe bekannt
er liebt mich - oder er liebt mich nicht

Die Himmelsblume die Kinder entzückt
noch immer werden in sonnigen Stunden
die kleinen Blümchen sorgfältig gepflückt
und Kränze für das Haar fein gebunden

Die Sprache der Blumen noch zu erwähnen
als Sinnbild für Unschuld und Reinheit fürwahr
Christen sprachen von Marias Tränen
bescheiden blüht sie fast das ganze Jahr

Freude bedeutet es bei den Schamanen
selbst die Germanen glaubten daran
das Auge des Sonnengottes zu ahnen
die Kelten sahen als heilig es an

Man darf es - vermag es  mitunter gelingen
auf sieben Blüten gleichzeitig zu stehen
als Bote des Frühlings zur Sprache noch bringen
bescheidenes Blümchen  - Das Tausendschön

(c) Nordwind

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Gabriele A.).
Der Beitrag wurde von Gabriele A. auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.06.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Gedankenströme: Geschichten und Erinnerungen - zum Nachdenken und Innehalten von Heinz Werner



Kennen wir Heimat, was bedeutet dieser Begriff für moderne Nomaden und Kosmopoliten? Wo und was ist Heimat genau?
Haben wir nicht alle schon Zeichen übersehen oder falsch gedeutet, sind wir in der Lage, uns in hektischen Zeiten fallenzulassen, deuten wir Gesichter richtig? Vermutlich lächeln wir noch heute über bestimmte Begegnungen auf Reisen irgendwo auf der Welt, oder sie beschäftigen uns noch immer. Reisen bildet nicht nur, jede Reise prägt uns, öffnet den Blick für andere Menschen, Kulturen und ihre ganz eigenen Herausforderungen.
Gedankenströme beschreibt genau solche Momente – mal länger, mal ganz kurz – die uns zum Nachdenken zwingen und uns innehalten lassen. Es geht um Besinnliches und um Augenblicke, die jeder von uns kennt.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)

Gabriele A. hat die Funktion für Leserkommentare deaktiviert

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Besinnliches" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Gabriele A.

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Der Mensch kann schlimmer als der Teufel sein... von Gabriele A. (Gesellschaftskritisches)
HAUCH DER WEIHNACHT von Christine Wolny (Besinnliches)
Verreist... von Paul Rudolf Uhl (Aktuelles)