Gabriele A.

H i m m e l s b l ü m c he n

Tausendschön

Wenn winzige Sonnen auf Wiesen erstrahlen
die Leichtigkeit des Seins just erblüht
unscheinbare Blattrosetten sich aalen
das Mairöserl ist bei den Gänsen beliebt

Bellis perennis wird sie auch genannt
das Weissagung allen Verliebten verspricht
daher als Orakel der Liebe bekannt
er liebt mich - oder er liebt mich nicht

Die Himmelsblume die Kinder entzückt
noch immer werden in sonnigen Stunden
die kleinen Blümchen sorgfältig gepflückt
und Kränze für das Haar fein gebunden

Die Sprache der Blumen noch zu erwähnen
als Sinnbild für Unschuld und Reinheit fürwahr
Christen sprachen von Marias Tränen
bescheiden blüht sie fast das ganze Jahr

Freude bedeutet es bei den Schamanen
selbst die Germanen glaubten daran
das Auge des Sonnengottes zu ahnen
die Kelten sahen als heilig es an

Man darf es - vermag es  mitunter gelingen
auf sieben Blüten gleichzeitig zu stehen
als Bote des Frühlings zur Sprache noch bringen
bescheidenes Blümchen  - Das Tausendschön

(c) Nordwind

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Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

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