Indila Noir

Gerichtssaal


Füße tanzen während Augen strahlen

Stimmen singen, Kummer wird verleugnet 

Gesichter lachend schöne Bilder malen

Und du denkst, du weißt, was es bedeutet? 

 

Augen weinen während Gesichter erstarren

Schwarze Mäntel, weil die Glocke läutet 

Stimmen schweigen, Türen knarren 

Und du denkst, du weißt, was es bedeutet? 

 

Du siehst Menschen gehen 

Sich umdrehen 

Fortlaufen 

Gruben schaufeln 

Zurückschauen

Mauern bauen 

Einsam schweigen 

Ängste zeigen 

Bleiben stumm 

Sehn sich um 

Unsicher verlegen 

Sich bewegen 

Geben auf 

Schmeißen hin 

Hoffen weiter 

Bleiben heiter 

Weinen leise

Auf eine Weise 

Die wir seh’n

Doch nicht versteh’n.

 

Tag für Tag werden Drehbücher geschrieben 

Ich befürchte, das Richten endet nie 

Menschen unentwegt in Schubladen zu schieben

Doch was wissen wir schon über sie? 

 

Wir urteilen ohne zuzuhören 

Wir richten ohne zu verstehen 

Wir glauben ohne zu hinterfragen

Doch ist nicht immer, was wir sehen 

Die wahre Wirklichkeit, die Realität 

Es ist ganz einfach unsere Naivität 

Fehlendes Verständnis und wenig Empathie 

Nur selten fragt jemand nach dem Warum und Wie ...


 

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