Olaf Lüken

Der Träumer

Ein junger Fisch sah in der Höh',
Schatten auf und unter der See.
Engel waren ihm die Schatten,
Netze gar lustige Matten,
gleich der großen Himmelsleiter.
Da will ich hin, denkt er sich, heiter.
Das Licht ist ihm das Paradies.
Er sah es im Traum - vis-à-vis.
Der Fisch altert, im Kopf noch frei,
liegt auf'm Teller als Allerlei.
Der Mensch hebt hoch den Daumen,
"der bereichert meinen Gaumen !"
Es lacht die Menschenwelt,
über einen Fisch,
der Schatten für Boten Gottes hält.
Ergo:
Der Fisch liebt den ICHTHYSMUS,
der Mensch seinen EGOISMUS.

(c) Olaf Lüken

In Erinnerung an ein Gedicht von Georges Ettlin

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