Irene Lichtenberg

Schrecklich schöne Welt


Unsere Welt wird immer komplizierter,
ich blick‘ oft nicht mehr durch.
Wer ist böse, wer ist gut?
Wer kann das noch beurteilen?
Kann man noch glauben, was man hört?
Lügen die Bilder, die Medien, die Menschen
zu ihrem eigenen Vorteil? Für eine Ideologie?
Die Natur hat keine Chance mehr
gegen Profitgier und stumpfe Ignoranz.
Der Mensch verroht in seiner Sprache 
und in seinen Taten.
Entmenschlicht ist vieles in diesen Tagen,
und Humanität nur noch ein alt-verstaubtes Fremdwort.
Es weht ein kalter Wind durch unsere Gesellschaft.

Es ist jedoch immer unsere Entscheidung,
ob wir uns auf das Übel konzentrieren,
oder die positiven Dinge unterstützen. 
Jetzt ist die Zeit, um Stellung zu beziehen
und laut auszusprechen, 
welche Werte uns wichtig sind.
Überlasst nicht den Schreiern das Wort,
überlasst nicht den Schlägern die Initiative!

Alte Strukturen brechen zusammen
und verstecktes Übel wird deutlich sichtbar.
Wir können uns auf das Negative konzentrieren,
doch das wird nichts verbessern.
Achten wir lieber auf alles, was gut ist:
auf die Jungend, die sich für die Umwelt einsetzt
und damit mehr bewegt, als bislang absehbar ist.
Viele Menschen wollen den Frieden,
viele Menschen praktizieren Toleranz.
Viele Menschen achten Tiere, Pflanzen und Umwelt.
Es sind viel mehr, als wir denken,
denn sie erscheinen nicht in den Schlagzeilen.

Die Schwachen laufen bekanntlich dem hinterher,
der am lautesten schreit.
Deshalb erhebt Eure Stimme und singt
von Freiheit, von Menschlichkeit und Frieden.
Zusammen sind wir lauter als die Schreier.
Es geht um nichts weniger als um uns
und unser Glück.
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.06.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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