Horst Werner Bracker

Die goldene Forelle

Die goldene Forelle
 
Ballade
 
An dem Bache kühlen Quelle
Sitzt ein Knabe mit wachem Blick
Zu fangen, die goldene Forelle-
Ist des Knaben höchstes Glück
 
Ruhig sprudeln der Quelle Wasser
Aus dem harten Granit Fels hervor
Unerschöpflich quoll das Wasser
Durch das kleine, - Felsentor
 
Des Baches Fluten, - fließen still -
Durch die Wiesen bunten Flor
Viel schöner noch, als ein Ton Idyll
Schmeichelt Musik des Knaben Ohr
 
Auf einem Felsblock am Ufersaum
Saß ein Mädchen mit offenem Haar
Sie war so schön, als höchstens im Traum
Spielte auf der Leier, sang wunderbar
 
Die blaue Stunde war längst vergangen
Dämmerung kroch übers weite Land
Überm Tann war der Mond aufgegangen
Der Herrgott hielt seine gütige Hand
 
Über die vom Mond beschienende, Fluren
Damit Mensch und Tier, kein Leid geschehen kann
Weiße Nebel formen bizarre Märchenfiguren
Kobolde, Zwerge Nebelfrauen, und Wurzelmann
 
Schläfrigkeit befiel des Knaben Auge
Die müden Lieder fielen ihm zu –
Im Traum, hörte er das gurren der Taube
Der warme Abend, bettete ihn zur, ruh
 
Ein Traum, von Liebe, in wunderschöne Auen
Voll herrlich blühenden, bunten Rankenflor
Als würde er in paradiesische Gärten schauen
Wie ein, lyrischer Dichter, kam er sich vor
 
Als ihm der kühle Morgen weckte, der Holde
In seiner rechten Hand, trug er ein Fischlein
Es war eine Forelle, aus purem Golde -
Die goldene Forelle, - sie ist für immer mein!
 
Er hat an die goldene Forelle fest geglaubt
Da wurde sein Sehnsuchtstraum Wirklichkeit
Die Macht der Träume hat er immer vertraut
Träume sind Perioden, - aus des Lebens Wirklichkeit!
 
*
(21.06.2019) E Storie
 
 
 
 
 
 
 

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