Robert Nyffenegger

Der Mensch, der braucht doch stets ein Tier

Der Mensch, der braucht doch stets ein Tier
Zum Fressen oder lieben.
Dem Veganer ist es Pläsier,
Die andern frönen Trieben.
 
Manch einer fühlt sich so allein,
Kann nichts mit sich anstellen.
Und nimmt er sich in Augenschein,
Beginnt er gleich zu Bellen.
 
Was so ein Mensch braucht, ist ja klar.
Miauen spricht für Katzen.
Bei Pfeifen braucht er einen Star.
Bei Filzlaus möcht er kratzen.
 
Ganz ohne Tier geht`s heute nicht.
Ein jeder wünscht `ne Biene,
Ein Mäuschen, Häschen, einen Wicht,
Zumindest `ne Rosine.
 
Der Mensch, der lebt nicht gern allein,
und Zwilling ist man selten.
Es ist viel besser doch zu Zwei ‘n
Ansprüche müssen gelten.
 

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Weil ich das Verschwenderische des Lebens begriffen habe, die Extreme erkannte und über den Weg von einem zum anderen nachzudenken anfing, weil ich verstand wie elend es ist, wußte ich auch, wie schön es ist und weil ich erkannte, wie ernst es auch ist wußte ich auch wie fröhlich es ist.

Und weil ich begriff wie lang und wie kurz der Weg zwischen beiden ist, nahm ich ihn auch wahr und so ist mir heute jeder Schritt es wert eingehalten zu werden, weil hinter jedem Ereignis sich ein anderes verbirgt und sichtbar wird.

Und deshalb schrieb ich diesen Gedichtband.

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