Gerhard Krause

Meine Frau und der Mond

Des Nachts steht meine Frau am Fenster
sie fürchtet jetzt nicht die Gespenster,
nein, es wirkt fast wie Drogen,
sie wird vom Mondlicht angezogen.
Hat dabei nen verklärten Blick
sie hat nun einmal diesen Tick.

Ihr Gemüt, Sinnen und ihr Drängen
muss mit dem Mond zusammen hängen,
denn nimmt der Mond ständig zu,
dann werkelt sie hier ohne Ruh,
sie putzt und wäscht in Haus und Garten
und kann den Vollmond kaum erwarten.

Wenn nun der volle Mond ihr lacht,
weiß sie die Arbeit ist gemacht.
ist freudig und stets gut gelaunt,
ist wie verwandelt, ein jeder staunt.
Bald ist's vorbei und sie fühlt sich schlapp
nimmt da der Mond dann wie der ab.

Ist er am Himmel dann verschwunden
fühlt sie sich kraftlos und geschunden
und oft sieht man bei ihr ‚ne Träne,
ist launisch, denn sie hat Migräne
doch sie hat dann sofort ausgeweint
sobald das Mondlicht neu erscheint.

Weil mich das alles doch was störte
nen Psychologen ich anhörte,
der meint was Frauen gerne hätten,
vom Mann was mehr Aktivitäten.
So hofft sie nun dass der Mond
auch nach vier Wochen wieder kommt.

Nicht autobiographisch.
23.6.2019                                                       Gerhard Krause

 

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