Paul Rudolf Uhl

Bloß oa Cent

 

I bin am Weg am Bodn glegn,

hob Sonn und Regn dadujdn mia’n.*

An ojde Frau hat liegn mi gsehgn

und buckt si unta grouße Miahn.**

 

„Oh, mei!“ – sogt do a kloana Bua –

„Zweng oan Cent buckad i mi ned!“

Da sogt de Frau: „Jatz horch moj zua,

du füahrst a ganz a dumme Red!

 

Hast du scho hi gschaugt moj genau:

A scheena Enzian is hint drauf –

a ganz scheens Bleame, des is blau

in da Natur, drum heb i s auf!

 

Zwöjf Stern konnst dazua aa no sehgn

So vui hat ned as best Hotej …

A scheene Münzn is do glegn,

drum buck i mi aa auf da Stej!“

*erdulden müssen   *Mühen    P.U. 26.06.19   österreichische 1-Cent-Münze

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