Nicola Richter

Versöhnung, Menschlichkeit und Neubeginn

Was fang ich mit dem Staunen an, 
wie lang willst du nun warten, 
Versöhnlichkeit zu zeigen dann, 
wie ich sie längst begreife. 
Hältst dich zurück, tust ach so kühl, 
der Stolz siegt statt die Reife, 
doch in dir denkt`s und lenkt`s nach mir, 
erinnerst dich, kommt viel ans Licht 
und frische neue Wärme bricht 
leicht Ärger und auch Zweifel. 

Sie spielen und sie zeigen sich,
des Menschseins viele Seiten,
nicht Hochmut braucht`s,
kein Groll, kein Stolz
doch Menschlichkeit im Herzen,
die Hand dem anderen reichen glänzt,
im Hier und Jetzt nichts was verletzt,
was schief mal lief hat kaum Gewicht,
für mich braucht`s weder Eile
noch Worte spitz wie Pfeile,
ich geh mit dir nicht ins Gericht,
und zeige dir auch meine Sicht
auf andere Art und Weise.

Es zeigt sich mir so still und klar, 
ganz sanft und zart und leise, 
ich schätze dich in Offenheit 
und bin bereit, es in mir zeigt 
ein Neubeginn als Möglichkeit, 
wozu ich derzeit neige. 
Was immer so geschehen mag 
in diesem Spiel des Lebens, 
ganz ohne Ziel im Wechselspiel 
des Nehmens und des Gebens, 
im immer neuen Augenblick, 
erlebt so frisch durch dich und mich 
verstellt es nicht die klare Sicht 
ich hab dich weiter gerne.

(C) Nicola Richter

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.07.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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