Jürgen Wagner

WÖLFE

 

Im Rudel gehts durch dichte Wälder,

durch Grasland, Steppen, Sumpf und Felder

Der Leitwolf führt die Gruppe an

Ein jeder weiß um seinen Rang

 

 Ihr Reich, ihr Platz ist das Revier,

klar abgegrenzt mit Düften hier

Wagt dennoch sich ein Fremder rein:  

der Wolf wird nicht lang glücklich sein!

 

Weit hallt ihr Heulen in den Nächten,

ob sie gern was nach oben brächten?

Der Mond scheint still am Firmament

Am Klang man jeden wohl erkennt

 

Das Heulen, das kann lange dauern

und lässt so manchen tief erschauern

So weh klingt diese Melodie

Hat Isegrimm Melancholie?

 

Familiensinn wird groß geschrieben,

Verständigung sehr viel betrieben

So hält die Gruppe stets zusammen

Gemeinsam wird gejagt, gegangen

 

Ein jeder riecht und hört sehr fein

Ihr Jagdinstinkt ist ungemein

ihr kluger Sinn, die Strategie,

so effektiv die Hierarchie

 

Der Mensch hat auch so überlebt

Wir sind uns nah, das ist belegt

Im Hund, gezähmt, er uns erscheint:

als Jäger, Hüter, Wächter - Freund

 

Dem Mensch wie Wolf ist viel gelungen

Man hat fast jeden Feind bezwungen

Ist etwas traurig doch geblieben

Fehlt es bei aller Macht am Lieben?

 

Bild: Wolfsrudel im Winter, Michael Roeder - Adobestock.com

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Jürgen Wagner).
Der Beitrag wurde von Jürgen Wagner auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.07.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Buch von Jürgen Wagner:

cover

Heut' ist der Tag und jetzt ist die Zeit!: Gedichte und Aphorismen für eine bewahrte Zukunft von Jürgen Wagner



Diese Sammlung von Gedichten und Aphorismen aus den Jahren 2016-19 spiegelt auch die globalen und klimatischen Entwicklungen, deren Auswirkungen immer sichtbarer und deren Folgen immer konkreter werden. Die Poesie hat ihre eigene Art, damit umzugehen und darauf zu reagieren. Diese Gedichte schüren weder Ängste, noch flüchten sie in ein poetisches Traumland. Sie bleiben verwurzelt im Hier und Jetzt, der Erde treu und dem Himmel geöffnet wie die Bäume. Sie setzen besonnene Ruhe gegen panische Zukunftsängste; sie setzen aber auch ein waches Bewusstsein gegen ein bequemes Immer-weiter-so! Sie ziehen einige große Linien in die Vergangenheit – und in die Zukunft. Zentral ist die Liebe zum Leben, die Freude am Dasein und der Natur, die Verbundenheit mit allen Wesen, mit allem, was ist.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Tiere" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Jürgen Wagner

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Den Religionen ins Stammbuch geschrieben von Jürgen Wagner (Spirituelles)
Entenmusik oder das Kurorchester spielt in Bad Kreuznach von Norbert Wittke (Tiere)
Jerusalem 2002 - und heute? von Margit Farwig (Krieg & Frieden)