Angela Pokolm

Stille Dankbarkeit

So wirst du einmal sehen,

wie auch dein Leid sich klärt,

wie alles Trauerwehen

in dir nicht ewig währt.

 

Mag deine Seele weinen,

dein Herz bedrücket sein,

so bist du ja nicht einen,

nicht einen Tag allein.

 

Denn wenn du auch getrennt bist

von dem der dir so lieb,

weißt du, was dir geschenkt ist,

von wahrer Liebe blieb.

 

Erinnerungen an Zeiten

voll Glück, Wärme, Harmonie -

jetzt sie dir nur Schmerz bereiten.

Doch einmal werden sie
 

in deines Herzens Schrein

dir mehr als alles sein.

Mehr als es an Streben

und Gütern gibt im Leben.

 

Denn auch in dunklen Tagen,

die leider immer steh'n bereit,

da werden sie dich tragen -

als stille Dankbarkeit.

 

Angela Pokolm

 

Das Gedicht entstand vor vielen Jahren für meine Mutter nach dem unerwarteten Tod meines Vaters.Angela Pokolm, Anmerkung zum Gedicht

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