Roland Drinhaus

Seele














 
Seele
Dieses oft bedachte, benannte, gerühmte,
verachtete, denunzierte, verherrlichte,
spirituelle

Kleinod des theologischen Egos.
Das so leicht zerbricht wie ein Spiegel
und dann trotzdem wieder metamorphiert
im Glauben eines dimensionären Daseins.


Liebe Seele!
Singe mir ein Lied der Vernunft,
der Hoffnung und der Zukunft.

Sing so laut du kannst!
*  Denn nur so fängst du meinen
Geist in den Armen deiner
aufblühenden Kraft. *




 





Anmerkung:

Liebe Autorenfreunde und Leser
Vielleicht hat euch mein obiges Prosagedicht gefallen, denn es kommt selten vor,
daß ich Gedichte in Prosa schreibe.
Dieses Gedicht hier entstand heute morgen ungeplant und aus der reinen Inspiration
heraus bei Twitter. Inspiriert hatte mich ein aus meiner Sicht in Prosa verfasstes
Gedicht, das die Seele beschreibt (auf Wunsch sende ich den Text an Interessierte
zu).
Zum Inhalt: Für mich ist die Seele (auch als gläubiger Katholik) das einzige Organ
(ein geistiges Organ) des persönlichen Besitztums eines (jeden) Lebewesens.
Man liest oft darüber.
Ich habe da sehr konkrete Vorstellungen, die ich hier aber nicht weiter ausführen muss.
Denn es gibt ja genügende Menschen, die darüber schreiben, oder in der Bibel darüber
geschrieben haben.
Somit ist für mich die Seele das Ego das mich transportiert. Und zwar nach dem Tod
durch ein wunderschönes Tor in eine andere Dimension, die, je nach Sichtweise
in unserem Leben mit Himmel und (vorrausgesetzt meine Seele wäre böse/ ich habe
nur die Ahnung das es nicht so ist) Hölle beschrieben ist.
Interessanterweise kenne ich keinen Text, der die Seele beschreibt. Was ich hier heute
versucht habe ist, sie aus meiner Sicht zu beschreiben.... wobei das Ganze gewiss noch
weitergeführt werden könnte (aber nicht muss).
Seht das Ganze also einfach als authentischen Beschreibungsversuch eines Mysteriums,
daß für uns Menschen zu Lebzeiten auch immer ein Mysterium bleibt.
Es grüßt euch, Roland

 

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