Brigitte Waldner

Wunschplanet Mars


Der Mars hat eine Atmosphäre,
da gibt es Luft zum Atmen,
dort kann man weiterleben,
bevor die Sonne untergeht.

Der Mars hat Flüsse, er hat Meere,
dort sind die schönsten Almen,
Gebiete sind auch eben,
damit das Leben aufersteht.

Sagt bloß, dass Jesus oben wäre,
als das Erlösungs-Amen,
der Mars kann alles geben,
das ist mein Wunschplanet.

Ich will durchaus auf ihn hinauf,
weit weg von dieser Erde,
den Hund, die Katzen und mein Haus
lass ich hier nicht zurück.

Wenn ich auch viele Meilen lauf,
und nie mehr wiederkehre,
mit meinem Auto fahr ich aus
zum Mars auf gutes Glück.

Ich brauch kein Geld für Warenkauf,
selbst wenn ich was entbehre,
entgehe allen Straßenstaus,
wenn ich mich hier verdrück.

Ich will jetzt auf das Marsgestirn,
sofort und gleich für immer,
für Räuber unerreichbar,
behüt euch Gott, adieu.

Ein Traum wird mich zum Mars entführn,
davon erwach ich nimmer,
mit Sterben unvergleichbar,
das tut dem Räuber weh,

daran zerbricht sein Raubgehirn,
dann kommt es noch viel schlimmer:
ein Albtraum unausweichbar -
ihm fehlt jetzt die Idee,

wie er den Mars vom Himmel raubt
womit bringt er ihn runter,
wo lässt er sich verstecken,
wie macht er ihn zu Geld?

Ich bin am Mars, die Wüste staubt,
der Sand ist rein und bunter,
ich sehe weite Strecken,
ich schaue auf die Welt.

Und wenn es mir auch keiner glaubt,
am Mars ist alles runder,
ich kann so viel entdecken,
was mir am Mars gefällt.

Da ich vollendet glücklich bin,
schreib ich am Mars die Ode,
ich grüße meine Freunde,
die aus dem Internet:

Das Leben hat am Mars noch Sinn,
man kommt da nicht zu Tode,
man hat da keine Feinde,
das ist wie ein Reset.

Für mich ist Mars ein Traumgewinn,
die Zukunftsepisode,
die ich zu träumen meinte
so als Gesamtpaket.

© Brigitte Waldner

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.08.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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