Brigitte Waldner

Über das Fechten und Stehlen


Mir fliegen Räuber um die Ohren,
verfolgen mich in Nächten,
als Opfer bin ich auserkoren,
sie bringen mich zum Fechten.

Die Armen gingen einst zum Fechten
von Haus zu Haus für Essen,
Bekleidung, was sie möchten.
Erbetteln ist vergessen.

Wer raubt, kann doch nicht glücklich leben,
die Sucht zwingt ihn zum Stehlen.
In Therapie sich zu begeben,
soll Räubern man befehlen.

Die Diebe führen Doppelleben,
sie hätten es nicht nötig,
an ihren Händen bleibt viel kleben,
sie sind sehr fleißig tätig.

Sie haben alle zwei Gesichter,
ein dunkles und ein helles,
man unterschätzt die Bösewichter
aufgrund gepflegten Felles.

Die Räuber haben Freundeskreise,
sie sind beliebt und täuschen,
das sind Komplizen, haufenweise,
die gegenseitig helfen,

dass Raub und Diebstahl gut gelingen,
Passanten nichts erspähen.
Kann man Beweise nicht erbringen,
kann frei die Tat geschehen.

Man bräuchte gute Detekteien,
die Räuber überführen,
nicht zuständig sind Polizeien.
Man müsste investieren.

Für Diebstahl gibt es selten Strafen,
da viele nichts bemerken,
dem Dieb gelingt es, das zu schaffen,
und das wird ihn bestärken.

Privater Diebstahl ist sehr sicher.
Erbeuten bei Privaten,
kann Räuber alles, nur nicht Bücher,
die Nachbarn sind Piraten.

An Büchern kann man Spuren sehen
vom rechten Vorbesitzer,
drum lässt ein Räuber Bücher stehen,
er nimmt sich lieber Glitzer.

© Brigitte Waldner

 

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