Roland Drinhaus

Wer hat das nur ausgeheckt?










Ach, was drohen uns die Krisen,
täglich werdens immer mehr,
Gesundheit, Staat und die Devisen,
auf und ab, trotz Gegenwehr.


Ist die Krise eine Krise,
wenn die Tundra lichterloh
und die Wälder in Alaska,
brennen, qualmen, wie das Stroh,
welches in der Scheune kokelt,
wenn der Blitz herniederschlug,
die wie eine Suppe brodelt,
die der Koch vom Ofen trug.

Ist die Krise eine Krise,
wenn es taut wie Wassereis,
wenn ein Gletscher wird zur Wiese,
langsam schwindet, still und leis?
Ist die Krise eine Krise,
wenn das Meer nach oben will?
Wenn ein Sturm anstatt der Brise,
kräftig tobt wie einst Kyrill?


Ist die Krise ein Dilemma,
weil der Schlachtplan noch nicht steht,
wenn ein Schüler Freitags immer,
lautstark protestieren geht?
Und die Eltern unentschlossen,
manchmal nicken, manchmal schrein,
wenn im Stadtrat wird beschlossen,
Schüler solln nicht böse sein?

Oder ist die Krise komisch,
weil die Wissenschaft sie trägt?
Ist sie doch recht ungewöhnlich,
weil sie an der Psyche sägt?
Ist die Krise keine Krise,
weil sie lodert wie ein Ofen?
Ist die Krise nicht wie diese,
weil uns drohen Katastrophen?

Krisen warn schon immer hässlich,
bleiben weiterhin suspekt,
weil die Konsequenz nicht pässlich....
wer hat das nur ausgeheckt?










Bemerkung:
Wer mich kennt weiß wahrscheinlich, daß ich hinsichtlich der angesprochenen Thematik
ein Pessimist bin (ich erkannte das schon sehr früh im Leben), das ganze aber mit einer
positiven Lebenseinstellung trage und dazu einfach sage: Die Generationen nach uns
werden hoffentlich die richtige Einstellung dazu finden. Ich drücke alle meine Daumen
dafür.

Ich selbst sehe mich bei dieser Thematik auch einfach als Hinweisgeber; ohne daß ich zum
jetzigen Zeitpunkt weiß, ob ich über meine wenigen Gedichte hinaus dazu vielleicht ideell
noch mehr dazu beisteuern werde..... vielleicht doch noch versuche, daß ganze im Rahmen
von einer Kurzgeschichtenreihe (die dann im Endeffekt aber extrem zahlreich und lang
werden könnten) noch etwas mehr einzuordnen.

Auf Twitter kann ich mich jedenfalls täglich über die neuesten Entwicklungen informieren;
doch es geht dabei bei weitem nicht nur um neue Entwicklungen..... es ist eine
Herkulesaufgabe, den Menschen erst einmal nur näherzubringen, was aktuell in der Welt und
beim Klima falschläuft; welche enorm einschneidenden Konsequenzen es hat, wie sehr sich
das Leben aufgrund der Probleme (auch schon heute) verändert und verändern wird.

Vielleicht vorab dazu mal einfach noch ein Aphorismus:

 
Die Natur verändert sich stärker,
je mehr der Mensch in sie eingreift.
Sie reagiert aber auf ihre eigene Weise
-eigenwillig und unbarmherzig.
Egal was der viel zu träge Mensch tut:
Letztendlich ist er nur ein Zuschauer.

 

 

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