Robert Nyffenegger

Ich komme in den Himmel

Wenn Moral die Fakten ersetzt
 
Ich komme in den Himmel,
Das weiss ich jetzt genau.
Das ist nicht bloss ein Fimmel,
Denn ARD* ich schau.
 
Und um es noch zu steigern,
Guck ich auch ZDF*.
So kann ich mich nicht weigern,
Denn TV spielt den Chef.
 
Moral sei meine Richtschnur,
Von morgens früh bis spät.
Verträgt auch keine Zensur,
Wozu die Mutti rät.
 
Die Greta und Rackete
Sind Heilige vom Dienst.
Sie schnallen die Pakete,
Zum Fernsehgottesdienst.
 
Global erwärmt und flüchtig
Ist die Realität.
Man macht auf Deutsch und tüchtig,
Wenn nicht, wär es zu spät.
 
* «Gemeinwohlsender»,
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.08.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Das Mädchen aus Oberschlesien von Brigitte Hanisch



Das kleine Mädchen Brigitte wächst wohlbehütet in einer Großfamilie im katholischen Oberschlesien auf. 1938 siedeln die Eltern mit Brigitte nach Kiel um. Dort wird Ihre Schwester Eva-Maria geboren. 1939 beginnt der Krieg und Kiel wird besonders gebeutelt. Entsetzliche Jahre für das kleine Mädchen. Tag und Nacht Bombenangriffe. Hungersnot und immer die Angst um den Vater. Das Mädchen ist seelisch in einem so schlechtem Zustand, dass die Eltern Brigitte nach Oberschlesien zur Schwester der Mutter schicken. Dort wird sie eingeschult und geht auch in Schomberg zur ersten heiligen Kommunion. In den nächsten Jahren pendelt sie hin und her. Kinderlandverschickung nach Bayern, Kriegserlebnisse in Kiel, danach wieder zurück nach Oberschlesien zur Erholung. Dort aber hat sie große Sehnsucht nach ihrer Schwester und den Eltern und fährt deshalb Weihnachten 1944 nach Kiel zurück. Das ist ihr Glück, denn im Januar 1945 marschieren die Russen in Beuthen ein.
Die Nachkriegsjahre und der Aufbau der jungen Bundesrepublik prägen Brigitte. Sie lernt einen Flüchtling aus Pommern kennen und lieben. Sie heiratet ihn nach vielen Hindernissen 1954. Ein Jahr später ziehen sie nach Stuttgart. Dort endet das Buch.

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