Patrick Rabe

Die Welt fiel mir

Die Welt fiel mir
in meine schöne Tasse
und sagte, sie sei trüb,
wie das, was von mir blieb.

Die Welt fiel mir
gleich auf den Kopf heut Morgen,
nicht wie bei Asterix.
Was jammert Majestix.

Es ist der Himmel, den er fürchtet,
ich möcht ihn gerne seh'n,
und endlich mal verstehn,
wo er zu finden ist,

denn ist partout er nicht im Außen,
dann kommt man nicht hinein,
spürt nicht den Heil'genschein,
nur Welt, die dich auffrisst.

Die Welt fiel mir
als schön einst in mein Auge,
ich hatte sie sehr lieb,
sie nennt mich einen Dieb.

Die Welt fiel mir
mit Rechnungen ins Zimmer
für jeden Augenblick,
für jedes weltlich' Glück.

Die Welt fiel mir
gehörig auf den Wecker,
da stellte ich ihn ab
und stieg aus meinem Grab.

Da fiel die Welt
als Braut vor meine Füße,
wollt' wieder bei mir sein,
im holden Sonnenschein.



© by Patrick Rabe, 30. August 2019, Hamburg.

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