Robert Nyffenegger

Zeitverschwendung

Wie so ein Mensch noch Zeitung liest,
Das ist mir unverständlich.
Wenn er bedenkt, die Zeit sie fliesst,
Und Lesen ist umständlich.
 
Denselben Mist im Internet,
Den liest er dann nochmal.
Geht er zufrieden in das Bett,
Kommt`s im TV Kanal.
 
Er klopft sich auf den vollen Bauch
Und denkt: bin orientiert.
Das ist einfach ein schöner Brauch,
Man wird manipuliert.
 
Es ändert nichts in keiner Weis,
Ob man`s weiss oder nicht.
Ob Junge oder Tattergreis,
Wünscht keiner deine Sicht.
 
Drum sag ich mir, was auch passiert,
Geht mir am Arsch vorbei.
Ich meine das ganz ungeniert:
Es ist mir einerlei.
 

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