Margit Farwig

Der Mond so hell

 

 

 

 

 

Nun strahlt er wieder

wie in mancher Nacht

schaut herab, auf uns nieder

ein Wächter, für uns gedacht


er zählt seine Schafe

so klein oder erwachsen

wie da sind ganz brave

und solche, die gern flachsen

 

heute Abend laufen
der Mond, er hat’s nicht geseh’n
schnell vorbei in Haufen
eins, zwei Schafe, es waren zehn

sie halten sich fest an der Wolle
schmeißen die Beine hinter sich
eilen unerkannt durch die Kontrolle
nein, der Mond, er sieht uns nicht

 

zum Schäfchenball wurde geladen
Nachtelfen geben sich die Ehre
Tanz mit dünnen und dicken Waden
dass Freude sich herzlich mehre

 

doch der Mond muss stille stehen

soll leuchten mit schönstem Licht

darf nicht von der Stelle gehen

sehen uns beim Tanzen nicht


wollen uns in die Augen schauen

wenn wir uns genüsslich drehen

in die braunen und die blauen

ach, das ist so wunderschön


knipst der Mond sein Licht dann aus

hat er sich längst hingelegt

sind wir auf dem Weg nach Haus

vom Elfenlüftchen heimgefegt


schließen unsere müden Augen

legen alle Viere sacht

die nun zu nichts mehr taugen

hin und schlafen bis acht

 

© Margit Farwig
Da ich Fieber habe, jetzt schon den Mond sehe und nicht erst um 1 Uhr wie gestern, setze ich es jetzt ein und gehe zur Ruh

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